Klangmassage professionell – Das sollten Sie wissen um richtig gute Klangschalenmassagen geben zu können
Heute erfahren Sie, was aus unserer Sicht zu dem guten Umgang mit Klangschalen gehört, wie Sie vor allem in der Klangmassage dem Kunden bestmöglichst helfen können Die Grundlage allen Handelns ist der gute, passende, berührende und sanfte Anschlag. Er sieht leicht aus, erfordert aber ein hohes Maß an Technik. Im Praxisbuch Klangmassage haben wir schon viel darüber geschrieben und verweisen deswegen auf das Praxisbuch Klangmassage
Wie man Klangschalen bewegt, sie aufsetzt, den Rhythmus der Anschlagsfolge einhält und anderes gehört auch zum Handwerkszeug des Klangmasseurs. Ein guter Seminarleiter wird Ihnen das alles zeigen können (hoffen wir
). Auch das ist im Buch schon beschrieben.
Klangschalen sind hoch empfindsame Klanginstrumente, deren Handhabung recht einfach ist, wenn man weiß, wie man es machen muss.
Dinge wie zum Beispiel das Halten und Führen des Klöppels, die richtige Beschleunigung des Klöppels, wie hart oder sanft man eine Klangschale anschlägt usw., gehören genauso dazu, wie die richtige innere Einstellung beim Anschlagen einer Klangschale.
Übrigens: Anschlagen ist ein völlig unpassender Begriff für den Umgang mit Klangschalen. Anhauchen wäre angemessener. Es gibt leider keinen passenden deutschen Begriff dafür.
Stellen Sie sich vor, nach dem „Anhauchen“ der Klangschale sollte eine Stimmung, eine Schwingung entstehen, die das Gefühl hinterlässt, sanft zu sein, berührend, öffnend, freundlich – eine Klangschwingung, die die Seele sich öffnen lässt.
Es gibt viele Faktoren, die dieses wunderschöne aufblühende Öffnen unterstützen:
- Innere Ruhe
- Begeisterung im Sinne von Leidenschaft
- Gefühl und Sensibilität
- Mitgefühl, Verständnis
- Konzentration
Wenn man eine Klangmassage gibt, dann gehören zur Vorbereitung dieser
dazu:
- Ein einführendes Gespräch mit Anamnese
- In dem man die Geschichte
des Kunden erfasst - Versucht die Ausrichtung der Klangmassage fest zu legen
- In dem man die Geschichte
- Selber sollte man dabei:
- Berührte Offenheit schaffen
- Ruhig und Aufmerksam sein
- Interpretationen vermeiden
- Zuhören und passende Fragen stellen
- Den Kunden in seiner Gesamtheit annehmen
Bei der anschließenden Klangschalenauswahl sollte man
- Wissen, welche Tiefe die Klangmassage haben soll
- Ist es eine berührende Wellness-Klangmassage?
- Oder spricht sie tiefer liegende Schichten an?
- Es werden die zur Thematik
passenden Schalen vorgespielt - Der Kunde darf die Schalen auswählen, die
- Stärken, Kräftigen, Aufbauen, Unterstützen
- Man überprüft anhand der Schalenauswahl das Thema der Klangmassage
- Ändert dieses eventuell noch ab
- Nachdem man das Klangschalenset vorgespielt hat
- Holt man sich ein letztes Einverständnis des Kunden ab
- und definiert unter Umständen die Absicht der Klangmassage neu
Während der Klangmassage
- Ist man mit seinem Atem verbunden
- Versucht man die Wirkung des Anhauchens der Klangschalen beim Kunden wahr zu nehmen
- Passt man seine Anschläge an
- Verbindet sich mit dem Kunden
- Ist wachsam und aufmerksam
- Wird ein beruhigendes und ausgleichendes Tempo gespielt
- Lässt man sich von der Absicht leiten
- Spielt man mit Leidenschaft, Berührtheit und Mitgefühl
Nach der Klangmassage führt man noch einmal ein Gespräch und lässt
sich die Wirkungen und Erkenntnisse berichten und teilt seine mit.
Sollten Sie schon Klangmassage geben und einige dieser Punkte nicht in Ihrer
Ausbildung kennen gelernt haben, kommen Sie ruhig zu uns, wir machen Sie gerne
mit diesen unserer Ansicht nach wesentlichen Aspekten der Klangmassage vertraut.
Ausführliche Informationen zu unseren Seminaren finden Sie unter
den einzelnen Ausbildungswegen:
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18. März 2010 um 15:24[...] [...]
22. März 2010 um 10:35Eine wirklich gute Zusammenfassung. Sie ersetzt zwar nicht die gute Schulung, auf die man keinesfalls verzichten darf. Aber hilfreich ist sie!
15. Dezember 2010 um 18:36