Reiben
Eine Klangschale kann durch gleichmäßiges Reiben am Rand der Schale entlang zum Singen gebracht werden. Dieser Eigenschaft verdanken die Klangschalen auch ihren englischen Namen "singing bowls". Um die Technik des Reibens zu erlernen bedarf es etwas Geduld und Übung - lassen Sie sich nicht zu schnell entmutigen!
Verwenden Sie für den Anfang einen Holzklöppel. Damit singt die Klangschale auf ihrem 1. Oberton. Manche Schalen lassen sich auch mit einem dünn gepolsterten Lederklöppel reiben, der den Grundton sehr schön zur Geltung bringt.
Halten Sie den Klöppel flach und führen Sie ihn mit Druck und in einer gleichmäßigen Bewegung am oberen Rand entlang rund um die Schale herum. Dabei kann es hilfreich sein, die Schale vorher leicht anzuschlagen. Wird der Klöppel flach gehalten, erzeugt er einen tieferen Ton. Wird er schräger zur Schale geführt, erklingt ein höherer Ton beim Reiben.
Um einen gleichmäßigen Sington beim Reiben zu erzeugen müssen Druck und Geschwindigkeit stimmen. Klirrt die Klangschale beim Reiben ist die Bewegung zu schnell oder es wird nicht genügend Druck zur Schalenmitte hin auf den Klöppel ausgeübt.
Wenn man versucht, den tiefen, pulsierenden Ton eine Weile lang zu halten, bekommt diese Übung einen sehr meditativen Charakter. Man kann dabei gut erkennen, wie lange (oder wie kurz...) man die eigene Konzentration halten kann.
Für Fortgeschrittene: Man kann während des Reibens auch die Drehrichtung wechseln.