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Frank Plate
22. August 2013

10 Tipps, wie Sie sicher sein können, dass Ihre Klangschalenmassage nicht entspannend wirkt (Glosse)

Eine Glosse von Frank Plate zur Klangschalenmassage. Nicht ganz ernst gemeinte Tipps, wie Sie falsche Sicherheiten für Ihre Klangschalenmassage erhalten.

Die hier geäußerten Regeln sind natürlich rein fiktiv wink

1. Den falschen Klöppel verwenden

Große Klangschale wird mit falschem Klöppel angespieltIdealerweise arbeiten Sie mit einem Klöppel, der aus der Schale einen lauten und schrillen Klang heraus kitzelt. Auf gar keinen Fall dürfen Sie einen speziellen Klöppel verwenden, der die Schwingung am Schalenboden sehr spürbar macht.

 

 

2. Viel hilft viel, schlagen Sie Ihre Klangschalen hart an

Achten Sie darauf, dass Sie beim Anschlagen der Klangschale vor allem den Ton der Schale laut und deutlich herausholen.

Keinesfalls dürfen Sie die Schale so sanft anspielen, dass der Kunde den Eindruck hat, er kann die Schwingung als harmonisch empfinden. Klangschalen müssen immer hart angeschlagen werden. Nur viel hilft auch viel.

Die Schwingung der Schale wird übrigens schon an die richtige Stelle im Körper wandern.

3. Auf gar keinen Fall den Kunden die Klangschalen auswählen lassen

Klangschale wird einer Kundin für die Auswahl vorgespieltSie dürfen dem Kunden Ihre Klangschalen nicht vorspielen und ihn auch nicht fragen, ob er diese Klangschale in der Klangmassage auch wirklich verwendet haben möchte.

Er könnte das Gefühl haben, dass Sie ihn wertschätzen und ihm zutrauen, dass er selbst weiß, was für ihn gut ist.

Sie müssen unbedingt den Eindruck vermitteln, dass nur Sie wissen, welche Klangschalen für ihn gut sind.

Sollten Sie zum Beispiel mit 3 Klangschalen während der Klangmassage spielen wollen, so darf der Kunde auf gar keinen Fall eine oder 2 Klangschalen ablehnen, nur weil er sie nicht mag.

Er könnte sich mit den verbleibenden Klangschalen sehr wohl fühlen und das geht ja gar nicht.

Halten Sie sich lieber an alte Konzepte, die Ihnen Richtlinien vorgeben. Wenn Sie 3 Klangschalen gekauft haben, dann müssen Sie diese auch immer anspielen.
Sollte Ihr Kunde eine Klangschale nicht mögen, so ist das sein persönliches Problem und deutet sehr deutlich darauf hin, dass er sich nicht genügend mit seiner Entwicklung auseinandergesetzt hat.

Sonst würde er alle Klangschalen mögen, denn schließlich sind Ihre Schalen die besten der Welt. Sie haben die Klangschalen ja auch ganz bewusst gekauft.

Wo kommen wir dahin, wenn jeder selbst beurteilen dürfte, was ihm oder Ihr gut tut?

4. Klangschalen nicht schwingend auf den Körper stellen

Klangschale falsch gehalten, so dass die Schale nicht schwingen kannSpielen Sie Ihre Klangschale auf gar keinen Fall vor dem Aufsetzen auf den Körper in der Aura ein. Sonst könnte Ihr Kunde das Gefühl haben, er kann die Klangschale fühlen und sich auf sie einstellen. Auf gar keinen Fall dürfen Sie dann die Klangschale schwingend auf den Körper setzen, sonst hat der Kunde den Eindruck, dass Sie die Schale sanft und achtsam aufsetzen.

Er würde sich sanft und wohltuend berührt fühlen. Das ist falsch!

 

Der Kunde muss von einer plötzlich sich auf dem Körper befindlichen Schale in die Realität geholt werden. Er soll ja nicht Einschlafen! Ein glockenheller Ton gepaart mit einem harten Anschlag bringt Ihren Kunden in das Hier und Jetzt und gibt ihm die Gelegenheit, der Klangmassage aufmerksam zu folgen.

5. Nehmen Sie Klangschalen von einer Stelle des Körpers herunter und stellen Sie sie einfach an eine andere Stelle

Klangschale schwingend aufsetzenSollten Sie die Schale mit einer feinen Vibration ganz langsam zum Beispiel über die Beine von den Füßen in Richtung Gesäß wandern lassen, hätte der Kunde das Gefühl, dass seine Beine komplett frei geschwungen sind.

Und das wollten Sie doch vermeiden, oder? Der Kunde muss sich auch nach der Klangmassage so änlich fühlen wie vorher, alles andere könnte zu Veränderungen führen.

Deswegen müssen Sie eine Klangschale immer oben am Rand anfassen, wenn Sie mit einer Stelle fertig sind und sie dann an eine andere Stelle setzen.

Sie nehmen die Schale zum Beispiel von den Waden herunter und stellen sie dann auf die Oberschenkel.

Wenn der Zwischenbereich gelockert werden soll, schlagen Sie stärker auf die Schale an der neuen Stelle. Das hilft ganz sicher wink

Übrigens: Oben auf der Brust muss man Schalen immer so laut anspielen, dass der Kunde den Klang laut und deutlich wahrnehmen kann.

6. Spielen Sie die auf dem Körper liegenden Schalen wild durcheinander an

Klangschalen chaotisch anspielenManche „Nullchecker“ spielen eine Schale nach der anderen an und geben den Schalen eine energetische Richtung vor. Machen Sie das auf gar keinen Fall!

Spielen Sie die Schalen ganz wild durcheinander, denn nur so hat der Kunde das Gefühl von Chaos und Unruhe. Das kennt er schon und muss sich auf nichts Neues einstellen. Außerdem bleibt er so auch garantiert aufmerksam und gespannt, was als Nächstes kommt.

 

7. Spielen Sie Ihre Klangschalen auf gar keinen Fall mit Absicht an.

Eine Absicht ist eine innere Einstellung. Sie könnten zum Beispiel versuchen, aus den Klangschalen eine beruhigende, berührende, sanfte, wohltuende, aufbauende und stärkende Klangschwingung heraus zu holen.
Das ist auf jeden Fall zu vermeiden. Sie wissen doch gar nicht, wie der Kunde darauf reagieren wird. Das ist ein zu hohes Risiko!

Schauen Sie auch regelmäßig auf die Uhr, dann geht die Zeit in der Klangmassage schneller vorbei. Nutzen Sie die Zeit unbedingt, um sich Ihre persönlichen Gedanken und Probleme anzuschauen, schließlich haben Sie jetzt Zeit, sich darum zu kümmern, der Kunde entspannt sich ja ohnehin von alleine.

Klangschalen wirken immer beruhigend und entspannend, egal wie man damit umgeht.

8. Ändern Sie das Tempo während der Klangmassage

Wenn Sie die Klangschalen spielen, können Sie das Tempo jederzeit wechseln. Spielen Sie immer so an, wie es Ihnen gerade passt. Auf gar keinen Fall sollten Sie versuchen, dass Tempo und Rhythmus gleichmäßig und beruhigend sind.

Das hat sich schon in der normalen Musik nicht bewährt.

Vor allem langsam angespielte Klangschalen, die zum Beispiel alle 2-3 Sekunden nacheinander angespielt werden, würden dem Kunden Halt und Sicherheit geben. Er könnte sich wie im Mutterleib fühlen, wo der beruhigende und gleichmäßige Herzschlag seiner Mutter ihm ein Gefühl von Wärme und Sicherheit gab.
Wollen Sie den Kunden wirklich so weit aus seiner Alltags-Realität führen? Sicher nicht, das Risiko ist zu groß, Sie wissen ja gar nicht, ob er als Baby womöglich ein Trauma hatte
!

Außerdem ist der Anspruch an Sie persönlich, einen gleichmäßigen Rhythmus zu spielen, einfach zu hoch. Das kann man nicht von Ihnen fordern! Wenn Sie jetzt gerade nervös sind, dann ist das eben so und wenn der Kunde nicht damit umgehen kann, dann kann er jetzt einmal lernen, dass er ein persönliches Problem hat.

Er kann halt nicht mit der Nervosität im Leben umgehen.

Schön, dass er das endlich einmal erleben darf!

9. Spüren Sie auf gar keinen Fall mit, wie der Kunde sich fühlt

Der Spürfinger an der KlangschaleBesonders obskure Klangschalen-Therapeuten haben einen Finger unten am Schalenboden, damit sie eventuelle Schwingungsveränderungen beim Kunden wahrnehmen können.

Sie wollen doch auf keinen Fall dieser komischen Menschengruppe zugeordnet werden!

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden Ihre Klangmassage ändern, nur weil Sie spüren, bei ihrem Kunden ändert sich etwas. Das geht gar nicht!

Der Kunde ist für sich selbst verantwortlich und soll gefälligst selbst danach schauen, dass er sich wohl fühlt!

Klangschalen unterstützen ihn bei diesem Prozess, Sie selbst müssen da gar nichts machen oder gar regulieren!

10. Trauen Sie nicht Ihrem Gefühl, Ihrer Intuition

Sollten Sie noch die irrige Meinung haben, dass Sie auf Ihr Bauchgefühl hören könnten oder sollten, so ist das ganz einfach falsch! Sie brauchen Sicherheit! Erlernen Sie die Klangmassage nach einer bestimmten Methode und halten Sie sich dabei unbedingt sklavisch an die Abläufe.

Sie müssen sich immer an die erlernte Methode halten!

Wenn Sie die Klangmassage nach XXX gelernt haben, so wird derjenige schon wissen, warum er Ihnen das genau so gezeigt hat. Benennen Sie Ihre Klangmassage auch weiterhin nach Ihrem Ausbilder, denn auf diese Weise können Sie sicher sein, dass jemand die Verantwortung übernimmt.

Wenn wider Erwarten der Kunde die Klangschalenmassage doch nicht als entspannend empfunden haben sollte oder sich gar nicht wohl fühlt, dann haben Sie einen Schuldigen!

Sie haben ja nur getan, was man Ihnen gezeigt hat und tragen keinerlei Verantwortung dafür, was passiert ist!

Wenn Sie etwas ändern, weil Ihr Gefühl oder Ihre Intuition zum Beispiel sagt, spiel etwas ruhiger, das macht nervös, das macht unruhig, dann machen Sie etwas falsch!

Trauen Sie sich keinesfalls zu, etwas selbst einschätzen zu können. Das konnten Sie noch nie, warum sollten Sie es gerade jetzt können?

Außerdem schafft das beim Kunden kein Vertrauen. Er muss wissen, dass Sie sich an Abläufe halten und welcher Klangmassageschule Sie angehören.

Sie sind keinesfalls in der Lage, selbst etwas zu erspüren. Es ist ganz wichtig, dass Sie das begreifen!

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Leider ist nicht alles Fiktion. Vieles von dem hier Geschriebenen wird so oder ähnlich gelehrt, gelebt und ausgeführt. Teile davon können Sie leider bei ganz vielen Klangschalen – Masseuren erleben. Wir würden das gerne ändern und Ihnen dabei helfen, dass Sie die oben beschriebenen Fehler nicht machen. Das ist unsere Berufung

 

Mehr zu unseren Seminaren unter www.klangmassage.de bzw. http://www.sound-spirit.de/www/seminare/seminarprogramm-klangmassage-ausbildung-und-klangschalen-seminare

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